Eine abenteuerliche Reise nach Afrika

Heute ist es soweit – die Arbeit ist zu Ende und unser Urlaub steht vor der Tür. Wir haben in der letzten Woche unsere Sachen gepackt und hoffen dass wir Nichts vergessen haben. Aufgrund der schönen Geschichten aus Afrika haben wir uns entschlossen nach Ghana zu fliegen.

Wir freuen uns schon auf unseren zehnstündigen Flug und hoffen dass dieser ohne Komplikationen vorübergeht. Wenn das köstliche Flugzeugessen nicht schmeckt hoffen wir zumindest dass die Stewardessen und die Stewards gut aussehen. Jetzt ist es soweit - wir haben die Küste von Ghana erreicht. Wir verlassen das Flugzeug und schwitzen aus allen Poren – fast wie die Schweine könnte man sagen. Die Hitze ist erdrückend und wir haben im Flugzeug kaum geschlafen.

Unsere Reiseführerin begegnen wir auch schon und sie hat den Plan schon dabei was wir machen wollen. Sie ist genauso wie wir uns es in unseren Träumen vorgestellt haben – hübsch, etwas mollig und strahlt Lebensfreude aus. Zudem spricht sie perfektes Englisch.

Wir fahren mit dem Taxi zu unseren Bungalows am Strand. Wenigstens sind die Strohbetten schön. Aus dem Dickicht im Dschungel hören wir die Affen brüllen; eine Schlange huschte neben dem Haus vorbei; die Vogelspinne spinnt sich gerade ein Netz in der oberen Ecke des Zimmers. Die Dämmerung bricht ein und die Fledermäuse beginnen zu fliegen – liefern sich einen Kampf mit der Vogelspinne und wir spüren die Müdigkeit vom langen Flug, sprang auf und erschrak mich zu Tode als ich sie sah. Die Anderen von uns stürmten herbei und versuchten die Vogelspinne vom Bett zu entfernen. Wir packten unsere Sachen für den Ausflug in den Dschungel.

Unsere Reiseführerin, Mama-Moley, hatte schon ein Betäubungsgewehr umgeschnallt. Wir warteten zehn Minuten auf den Bus der uns zum Regenwald brachte. Als er endlich ankam, starteten wir eine vierstündige Fahrt Richtung Dschungel, während der es leicht zu regnen begann.

Wir sahen beim Vorbeifahren Faultiere, Schlangen hängten von den Bäumen, Eidechsen kletterten auf dicken Ästen. Auf den meisten Bäumen hängen Lianen und auf einer kletterte ein Schimpanse. Das Trommeln des Regens auf dem Blätterdach vermischte sich mit den Geräuschen des Urwalds. Grosse tropische Bienen flüchteten sich noch schnell in ihren Bau. Als wir um die Ecke bogen, überraschte uns Mama-Moley mit einer Gruppe Elefanten auf denen wir reiten durften. Zuerst waren wir etwas zaghaft doch dann machte es uns furchtbar Spaß auf diesen Riesentieren den Urwald zu erforschen.

Das Gefühl beobachtet zu werden bestätigte sich als eine kleine Gruppe Eingeborener aus dem Dickicht trat. Wir wurden neugierig gemustert und dann sagten sie etwas was nur Mama-Moley verstand. Nachdem sie das gesagt hatten verschwanden sie wieder in den Weiten des Urwalds und Mama-Moley lockerte den Gurt des Betäubungsgewehrs wieder. Wie sich herausstellte wollten uns die Buschleute vor Geparden warnen, also machten wir kehrt. Auf dem langen Rückweg wurden wir von einer giftigen Mamba gebissen. Deswegen mussten wir zum nächsten Krankenhaus fahren. Da wir gut verarztet wurden blieben wir noch am Leben.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Tag – wie der wohl wieder ausgehen wird ... zum Glück haben wir einen Strandtag eingelegt und das Wetter soll sonnig werden. Wellenreiten auf Surfbrettern, Tauchen nach Korallen und Schätzen, kühle Getränke an der Bar vom Ausflugsboot, eine Kokosnuss probieren, den Geckos beim Spielen zusehen, Volleyball am Strand spielen, Strandverkäufer abwimmeln, die Sonnencreme mit sehr hohem Schutzfaktor verwenden und am Abend werden wir an der Strandbar mit Mama-Moley und ein paar Einheimischen abtanzen ...

... der Rückflug verlief ganz gut weil unsere Gepäckstücke nicht verlorengingen und, weil wir in der Nacht flogen, konnten wir die Hälfte des Fluges schlafen.

Angekommen in Wien verteilten wir unsere holzgeschnitzten Sachen an Verwandtschaft und Freunde, zeigten unsere Fotos her und faulenzten den Rest des Urlaubes zu Hause bevor die Arbeit wieder begann.

© PSGZ Themengruppe

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