Wozu wohne ich in der Wohngemeinschaft? Wozu gehe ich in die Tagesstruktur?

  • "Weil ich dort einen Tagesrhythmus finde und so auch die Möglichkeit fĂĽr einen Berufseinstieg habe. Ausserdem bin ich dort jeden Tag unter Menschen und finde ein stabiles soziales Umfeld und kann auch die Therapien fĂĽr mich nutzen um mein Körperbewusstsein weiterzuentwickeln."
  • "Ich brauche dringend Tagesstruktur fĂĽr einen normalen Ablauf und Gesellschaft, denn bei Einsamkeit sind die Symptome meiner Erkrankung stärker. Die Therapien sind notwendig fĂĽr mich. Die Atmosphäre mit anderen seelisch Erkrankten zusammen zu leben, ist besser, als irgendwo ohne Betreuung zu wohnen."
  • "Weil ich nimmer daheim wohnen kann. Weil ich nicht allein leben kann. Weil ich nicht allein wohnen will. Weil ich hier mehr Lebensqualität habe. Nicht allein sein."

Was heisst meine Diagnose fĂĽr mich? Wie fĂĽhlt sich das an?

  • "Dass ich emotional etwas heftiger reagiere als andere. Dass es eine eher häufige Krankheit ist. Dass ich zuviel Angst habe vorm Alleinsein, alleine Einkaufen, Behördenwege. Kann nicht mit Fremden telefonieren. FĂĽhle mich allein und hilflos. Bedroht. Hätte gerne mehr Sicherheit, jemanden der sich um mich kĂĽmmert. Bin im Alltag eingeschränkt."
  • "Bei mir ist der Krankheitsverlauf schubweise, d.h. wenn ich viel habe kann es passieren dass ich mir ĂĽber Tage hinweg Halluzinationen zusammenspinne und mich sehr bedroht fĂĽhle."
  • "Die Symptome bei mir sind Halluzinationen, "Stimmen hören", und Gedankenabriss. Ich brauche bei einem Auftreten dieser Symptome mehr Ablenkung, deswegen sind die Therapien gut."

Was bringt mir die Krankheit?

  • "Durch meinen Weg habe ich andere Sichtweisen auf das Leben und viele Dinge gelernt, v.a. gelernt auf mich selbst mehr aufzupassen als frĂĽher."
  • "Die Halluzinationen sind eine Abwechslung zum Normalen und gut gegen Depressionen fĂĽr mich. Aber ich fĂĽhle mich nicht komplett gesund damit."
  • "Etwas mehr Verständnis fĂĽr andere. Keiner ist ganz normal. Nur die Einen mehr und die anderen weniger. Ich verstehe Schmerz, Leid gut. Habe Mitleid mit anderen die leiden. Es ist gut dass ich hier andere gefunden habe die auch Probleme haben, bin dadurch weniger alleine. Kreativer."

© PSGZ Themengruppe

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